"Immer mehr Technologieunternehmen werden an den Weltbörsen notiert, oft in einer viel früheren Phase als noch vor einigen Jahren. Dies eröffnet den Anlegern erhebliche Möglichkeiten, an der mitunter exponentiellen Entwicklung dieser Unternehmen teilzuhaben. Die Herausforderung besteht darin, die Unternehmen zu identifizieren, die sowohl technologisch als auch kommerziell erfolgreich sein werden.

Umfassendes Fachwissen von visionären Technologen, Erfindern und Unternehmern

Das QCI-Forschungsteam kombiniert die Fähigkeiten traditioneller Finanzinvestoren mit dem fundierten Fachwissen von visionären Technologen, Erfindern und Unternehmern. Dies ermöglicht es uns, Technologien und Teams zu bewerten und Potenziale in einem frühen Stadium zu erkennen. Dieser Ansatz erfordert ein solides technisches Hintergrundwissen und einen langfristigen Anlagehorizont.

Investitionsprozess

Unser Investmentansatz kombiniert eine Top-Down-Sicht auf die wichtigsten disruptiven Technologietrends der nächsten zehn Jahre mit einer detaillierten Bottom-Up-Analyse der einzelnen Unternehmen.

Identifizierung von Technologietrends

Ineffiziente oder aufstrebende Märkte

Zunächst identifizieren wir ineffiziente Branchen oder aufstrebende Märkte und Trends, die Potenzial für exponentielles Wachstum aufweisen. Ineffizienz bedeutet hier z. B. den übermäßigen Verbrauch endlicher Ressourcen und hoheCO2-Emissionen, aber auch die fehlende Automatisierung wiederkehrender Aufgaben oder die papierbasierte Verarbeitung von Daten.

Technologische Durchschlagskraft

In diesen ineffizienten Branchen und neuen Märkten suchen wir nach Technologien, die einen erheblichen Mehrwert gegenüber bestehenden Lösungen bieten und so ganze Branchen umkrempeln können. Dieser Ansatz erfordert ein tiefes Verständnis der Technologie und die Methode des First Principles Thinking. Dabei wird ein Problem auf seine physikalischen Wahrheiten heruntergebrochen und ein Lösungsansatz auf der Grundlage der aktuellen technologischen Realitäten entwickelt.

Skalierbarkeit

Exponentielles Wachstum entsteht dort, wo skalierbare, neue Technologien Ineffizienzen in bestehenden Märkten verringern können oder wo Produktinnovationen völlig neue Märkte schaffen. Ein besonders großes Potenzial haben Technologien, die noch nicht ganz marktreif sind, deren Markteintritt aber absehbar ist.


Analyse
der Unternehmen

Technologie und Wettbewerb

Wir analysieren die technologische Positionierung des Unternehmens im Hinblick auf Reifegrad, Machbarkeit, Skalierbarkeit sowie Alleinstellungsmerkmale im Vergleich zum Wettbewerb.

Risikoanalyse

Aufgrund unserer unternehmerischen Erfahrung spielen für uns die Qualität, die Erfahrung sowie das Engagement und die Leidenschaft des Managementteams neben einer innovativen Unternehmenskultur eine entscheidende Rolle.

 

Geschäftsmodell, Strategie und Umsetzung

Ein nachhaltiges Geschäftsmodell erfordert die Übertragbarkeit der Technologieskalierung in ein Umsatzwachstum, die mittel- bis langfristige Fähigkeit, Rentabilität zu erzielen, und eine zumindest teilweise integrierte Wertschöpfungskette.

Nachhaltigkeit

Wir beziehen ESG-Ratings von etablierten Anbietern (z.B. MSCI) in unseren Analyseprozess ein. Wir schließen generell Unternehmen aus bestimmten Sektoren wie Rüstung oder Öl und Gas aus. Wir investieren auch nicht in Unternehmen, die ernsthaft gegen den UN Global Compact verstoßen.

Risikoanalyse

Strukturelle Risiken können sowohl regulatorischer Natur als auch unternehmensintern sein. Wir analysieren daher politische Entwicklungen und Governance-Fragen innerhalb von Unternehmen...

 

Bewertung des Unternehmens

Auf der Grundlage all dieser Faktoren erstellen wir Umsatz-, Rentabilitäts- und Cashflow-Prognosen und schätzen ein, wie das Unternehmen in den nächsten Jahren bewertet werden sollte. Diese Modelle berücksichtigen unter anderem die Marktakzeptanz und -durchdringung neuer Produkte, Veränderungen des Marktanteils, mögliche Veränderungen der Kapitalstruktur sowie Skaleneffekte und entsprechende Kostendegressionen.


Portfolio- und Risikomanagement

Wir verfolgen einen langfristigen Ansatz. Deshalb definieren wir für jedes Unternehmen eine langfristige Anlagehypothese, in der wir unsere erwartete Unternehmensentwicklung darlegen. Wir überprüfen regelmäßig, ob sich unsere Portfoliounternehmen entsprechend dieser Anlagehypothesen entwickeln. Unser erfahrenes Team gibt uns die Sicherheit, uns eine eigene, differenzierte Meinung zu bilden.

Sowohl unser klarer Investmentansatz als auch unsere fundierten Unternehmensanalysen bestärken uns darin, auch in schwierigen Phasen geduldig unseren Überzeugungen zu folgen.

Gibt es jedoch klare Gründe für eine Fehlentwicklung, nehmen wir auch Unternehmen aus dem Portfolio oder reduzieren die Gewichtung.

Überwachung der Portfoliogesellschaften

Wir überwachen und bewerten kontinuierlich alle Wertpapiere im Fonds. Auch nach einer Investitionsentscheidung stehen wir in regelmäßigem Kontakt mit den Managementteams der Unternehmen, verfolgen Quartals- und Jahresberichte sowie die weitere Entwicklung der Unternehmen. Dies tun wir unter anderem auf der Basis von alternativen Datenquellen, die wir selbst entwickeln (z.B. Webcrawler). Stellen wir Veränderungen beim Marktpotenzial, der Technologieführerschaft, dem Management und der Strategie fest oder zeichnen sich Markt- oder Technologierisiken ab, schlagen wir dem Fondsmanager eine Anpassung der Gewichtung und Bewertung im Portfolio vor.

Entwickelt sich ein Unternehmen über einen längeren Zeitraum entgegen unserer ursprünglichen Anlagehypothese, leiten wir im Rahmen des aktiven Portfoliomanagements Umstrukturierungsmaßnahmen ein. Dieser Prozess ist insbesondere bei sich dynamisch entwickelnden Technologieunternehmen und in turbulenten Technologiemärkten wichtig und erfordert ein hohes Maß an unternehmerischer Erfahrung und technologischem Hintergrundwissen. Dies unterscheidet das aktive Investmentmanagement von passiven Fonds, z.B. ETFs.